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Coastal Forces in Paper

Lotsenschoner Elbe 4 "Groden"


Der Schoner lief 3. Oktober 1906 bei der Wewelsflether Werft Jürgen Peters vom Stapel.
Die Groden war der letzte Vertreter der Lotsenschoner.
1929 wurde der Schoner bei einer Versteigerung in Cuxhafen an Th. Jacob aus Wesermünde verkauft.
Ab Februar 1934 wurde das Schiff unter dem Namen „Goden Wind“ zum Fischfang in der Nordsee vom neuen Eigner Johann Siefert Fock aus Finkenwärder eingesetzt. Es erhielt die Nummer HF315.
1939 beschlagnahmte die Kriegsmarine das Schiff und verwendete es als Vorpostenboot „P 10" an
der französischen Küste. Das Ende kam durch einen Bombentreffer Ende 1943 bei Brest.

LüA 27,35 m
LPP 24,40 m
Breite 6,25 m
Raumtiefe 3,20 m
Seitenhöhe 3,55 m
Tiefgang achtern 2,90 m
Aufkimmung ca. 35º

Quellen:
Herbert Karting in „Das Logbuch“ 4/2001 und 2/2002
Herbert Karting: Deutsche Schoner, Band II, 2002, Hauschild, Bremen
Theodor F. Siersdorfer: Wächter am Strom, 1975, Karl-Heinz Butziger, Hamburg
Günther Spelde, Geschichte der Lotsenbrüder an der Aussweser und an der Jade, 1996, Hauschild, Bremen
Peter Ehlers: Lotsen, 1979, Christians, Hamburg
Karl B. Kühne: Seelotsen, 1994, Verlagsges. Cuxhafen, Cuxhaven
Kühne / Spelde: Das Deutsche Seelotsenwesen, 2006, Hauschild, Bremen


Konstruktionsbericht des Modells